Werkstoffbestimmung durch Spektralanalyse

Die Spektralanalyse ist eine Form der Werkstoffprüfung, bei der ein durch eine elektrische Entladung erzeugter Lichtbogen an einer Materialprobe „abgefunkt“ wird (vergleichbar mit dem Elektrodenschweißen). Durch die physikalische Eigenschaften der einzelnen Elemente wird beim Übergang in das Ionengas, bzw. den Lichtbogen, von jedem Element ein charakteristisches Licht freigesetzt.

Das so erzeugte Licht wird durch eine optische Einrichtung auf dessen Zusammensetzung analysiert, welche somit Aufschluss über die elementare Zusammensetzung der Materialprobe gibt. Es können nicht nur die enthaltenen Elemente festgestellt, sondern auch das prozentuale Vorkommen in Gewichtsprozent in der Materialprobe analysiert werden.

Schema Spectrolab (Quelle Spectro)
Schema Spectrolab (Quelle Spectro)

Ziele

  • Identifikation von Eisenbasiswerkstoffen
  • Analyse der elementaren Zusammensetzung
    (Bestandteile in Gewichts %)

Eigenschaften der Materialprobe

Es können alle gängigen Werkstoffe auf Eisenbasis analysiert werden.
Die Proben müssen eine ebene Auflagefläche (Vollmaterial) von min. 8 mm (max. 200 mm) im Durchmesser und eine Dicke von min. 1 mm und max. 100 mm aufweisen. Die Oberfläche an der zu prüfenden Stelle darf nicht behandelt und beschichtet sein, da dadurch die Analyse verfälscht wird.

Spektrolab Funkenstand
Spektrolab Funkenstand